Vertrauensspiele sind in der Regel erst dann sinnvoll, wenn eine Gruppe sich schon etwas besser kennt, oder das gegenseitige Vertrauen und Zutrauen gefördert werden soll. Ein Feedback, eine Reflektion über die Spiele und den gemachten Erfahrungen bietet sich im Anschluss an.
Vertrauensspiele sind ein wichtiger Faktor, wenn man spielerisch versucht, eine Gruppe zusammenzuführen. Dies kann in der Jugendarbeit passieren, aber auch im Berufsalltag im Sinne einer Teambildung. Viele dieser Vertrauensspiele haben etwas mit Sehen oder Nichtsehen zu tun, es geht dabei um ein "blindes Vertrauen". So gibt es zum Beispiel Spiele, bei denen einem Teilnehmer die Augen verbunden werden oder derjenige eine Brille mit undurchsichtigen Gläsern bekommt. Dadurch kann der Teilnehmer nicht mehr scharf sehen und muss sich dann von den anderen Teammitgliedern auffangen lassen. Hierbei lässt sich der "blinde" Teilnehmer rückwärts fallen und muss darauf vertrauen, dass die anderen ihn auffangen, damit er nicht auf den Boden fällt. Bei anderen Spielen müssen sich die Teilnehmer gegenseitig blind durch einen Hindernisparcours führen oder, einer blind, nach den Angaben der anderen durch ein Labyrinth laufen. All diese Spiele dienen dazu, den Aussagen oder Taten der anderen Menschen Vertrauen entgegen zu bringen.
Ein Gruppenmitglied wird von den anderen getragen und gehalten.
Ein Verletzter wird von Freunden getragen.
Gemeinsam vertrauen, gemeinsam halten - nur so kann es klappen.
Wie finde ich in die Gruppe hinein?
Wie bekomme ich die Gruppe unter Kontrolle?
Ein Mitspieler lässt sich in die Arme der Gruppe fallen.
Es darf gekitzelt werden. Und es muss erraten werden wer es war.
Ziel bei diesem Spiel sollte sein, dass die Gruppe lernt, dass auch Außenseiter zur Gemeinschaft gehören und Kontaktversuche nicht abgeblockt werden dürfen.
In diesem Spiel können Gruppenbeziehungen und die Rolle des Einzelnen in der Gruppe deutlich hervortreten.
Ein Spiel bei welchem es um Vertrauen und Auffangen geht.
Mit verbundenen Augen empfängt der Blinde Hilfestellung von seinem Partner.
Katze und Maus bekommen jeweils die Augen verbunden. Beide erhalten Anweisungen vom jeweiligen Trainer durch entsprechende Geräusche. Sprechen ist nicht erlaubt.
Einem Mitspieler werden die Augen verbunden. Anhand von 4 Schnüren wird er von 4 Mitspielern dirigiert.
Im Huckepack geht es durch einen Flaschenparkour. Dem einen (Pferd) sind die Augen verbunden. Durch Schenkeldruck bekommt dieser Anweisungen vom Reiter.
Mit verbundenen Augen sich so als Denkmal aufstellen, wie der Partner gerade als Denkmal steht.
Mitspieler halten eine Decke gespannt. Ein Kandidat versucht die Wand zu durchbrechen.
Ein Kandidat unter der Decke wird zum Leben erweckt.
Mit verbundenen Augen fassen sich alle an der Hand. Nur der Schlangenkopf sieht etwas und zeigt den Weg.
Mit Hilfe von 4 Schnüren wird ein Blinder durch einen Parcour geführt.
Mit verbundenen Augen Mitspieler finden und sich zu einer großen Kette zusammenschließen.
Der Blindenführer versucht auf verschiedene Arten den Blinden durch einen Raum zu führen.
Mit verbunden Augen wird der Blinde durch ein Minenfeld gesteuert.
Der Sehende als Blindenführer leitet den Blinden durch einen Parcours.
Ein Mitspieler liegt auf einem spinnenförmig geknüpften Seil und wird hochgehoben.
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