Kennenlernspiele kommen immer dann zum Einsatz, wenn eine Gruppe erst ganz am Anfang ist sich kennenzulernen. Das ist in der Regel immer der Fall bei Beginn einer neuen Gruppe, oder dem ersten Abend einer Kinder- oder Jugendfreizeit.
Der Phantasie sind bei Kennenlernspielen kaum Grenzen gesetzt. Wichtig ist nur das Ziel: Die Mitglieder der neuen Gruppe sollen sich in verschiedenen Phasen des Zusammenseins miteinander vertraut machen, sollen Hemmungen abbauen und eine gewisse Gruppendynamik soll sich aufbauen. Dabei ist eine lockere Atmosphäre wichtig, und zwar ganz unabhängig davon, um was für eine Gruppe es sich handelt: Der neue Trainee in einem Unternehmen muss seine neuen Mitarbeiter genauso kennenlernen wie das Kindergartenkind seine neuen Spielgefährten. Letztendlich können einem diese „Spiele“ immer wieder und überall begegnen: Sei es nun beim Assessment bei der Bewerbung um einen Job oder bei diesem selbst, wen es darum geht, in größeren Gruppen gemeinsam nach Lösungsstrategien zu suchen (Großgruppenmethodik). Hier gibt es einige Ideen, vom Klassiker „Ball mit Namen“ bis zu komplexeren Vorstellungsspielen, die an Castingshows im Stile von Popstars 2009 erinnern.
Das Spiel geht wie Schere-Stein-Papier. Jeder Charakter hat eine spezifische Handlung oder Geräusch.
Mit verbundenen Augen sich drehen, aufeinander zugehen und sich wieder treffen.
Eine bestimmte Körperhaltung einnehmen
Die Gruppe stellt sich richtig sortiert auf.
Jeder muss den Namen des rechten oder linken Nebensitzers aufsagen können.
Jeder zieht einen Schuh aus und legt ihn in die Mitte. Jeder nimmt einen Schuh und sucht den Eigentümer.
2,4,6, oder mehr Personen setzen sich Rücken an Rücken auf den Boden, haken sich ineinander und versuchen gemeinsam aufzustehen.
Die Gruppenmitglieder begrüßen sich gegenseitig nach verschiedenen Begrüßungsritualen.
Die Gruppe sitzt oder steht im Kreis. Ein Ball wird einer Person zugeworfen und gleichzeitig der Name genannt.
Der eigene Name wird rückwärts aufgesagt.
Zu jedem Buchstaben seines Namens wird eine Frage gestellt, die als Antwort den Anfangsbuchstaben beinhaltet.
Wie Kofferpacken, aber nur mit Gesten und Bewegungen.
Wer schneller reagiert hat gewonnen.
Ein paar Fragen die bei einer Vorstellungsrunde gestellt werden können.
An Lauten eine Person erkennen.
Jeder nimmt sich ein paar Smarties und erzählt pro Smartie etwas von sich.
Jeder schreibt 4-5 Eigenschaften von sich auf. Anschließend rät die Gruppe zu wem diese Eigenschaften gehören.
Ein Wollknäuel wird versehen mit einer Frage kreuz und quer von Person zu Person geworfen.
In der Mitte sitzt der Schläger und muss schneller sein, als derjenige, der einen Namen eines Gruppenmitgliedes nennen soll.
Jede Person schreibt 3 Wünsche auf! Die Gruppe rät im Anschluss, wer welche Wünsche geäußert hat.
Die gesamte Mannschaft steht auf einem Brett und sortiert sich nach dem Alphabet, der Größe, oder nach dem Alter. Das Berühren des Bodens ist nicht erlaubt.
Hände, die hinter einer Wand empor gestreckt werden müssen erkannt werden.
Die Gruppe schätzt sich selbst ein (Gesamtalter, Körpergröße, Schulweg)
Umher geworfene Luftballons dem Eigentümer bringen.
Mit verbundenen Augen die Teammitglieder an Lockrufen erkennen.
Mit verbundenen Augen in bestimmter Reihenfolge aufstellen.
Mit verbundenen Augen zueinander finden.
Mit verbundenen Augen und einem Kochlöffel ein Gruppenmitglied erkennen.
Sobald der Vorhang fällt den Namen des Kindes sagen.
Füße hinter einem Vorhang erkennen.
Ein rotes Papierherz wird weitergegeben. Jeder sagt etwas, was er ganz besonders liebt.
Jedes Gruppenmitglied bekommt eine Aufgabe. Zu jeder Aufgabe existiert genau eine gegenteilige Aufgabe.
Ein Spiel zur Gruppenbildung und Findung mit anfänglichen Kommunikationsschwierigkeiten.
Ein Spiel zur Gruppeneinteilung mit gruppenabhängigen Geräuschen.
Fußabdruck der richtigen Person zuordnen.
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